Diese Mühle wurde 1752 gebaut. Zusammen mit der Mühle 'de Meerkreuk' am Braassemermeer entwässerte 'de Mop' den Veender- en Lijkerpolder außerhalb des Deiches mit einer Fläche von 360 Hektar und einer Förderhöhe von 1,00 Meter, mit einer Wasserkapazität von 1 Kubikmeter pro Drehung.
1924 wurde 'de Meerkreuk' abgerissen und durch ein Motorpumpwerk ersetzt. Der Polderausschuss wollte die Moppemolen loswerden und dies wäre um ein Haar tatsächlich passiert. Dank Proteste unter anderem des jungen Vereins 'De Hollandsche Molen' wurde die Mühle vor dem Abriss bewahrt. Das war auch besser so, denn der Brennstoffmangel im Krieg machte die windgetriebene Mühle sehr nützlich.
Was die Mühle einzigartig macht, ist ihre Lage in Bezug auf die Polder, die sie entwässert. Diese Polder sind vier Kilometer von der Moppemolen entfernt. Die Wasserversorgung findet über einen etwa vier Kilometer langen Zufuhrgraben mit einem Durchlass von 350 Metern statt.
Über dem Kellerfenster befindet sich ein geteertes schwarzes Kreuz vor einem weißen Hintergrund, das in dieser Gegend als 'Teufelskreuz' bezeichnet wird. Hintergrund dafür ist ein alter Volksglaube. Das 'Teufelskreuz' würde nämlich den Teufel daran hindern, den Keller zu betreten und die Vorräte im Keller verderben zu lassen.
Diese Tafel wurde mit Unterstützung der Provinz Südholland entwickelt.