Die Lageveensemolen ist eine Kokerwindmühle aus 1890. Ihre Vorgängerin brannte am 27. Juli 1890 ab. Grund war wahrscheinlich ein Funke einer vorbeifahrenden Dampflokomotive. Die Mühle wurde sofort wieder aufgebaut. Die Vorgängerin dieser Mühle wechselte zweimal den Ort. Zum ersten Mal 1657 wegen des Baus des Kanals zwischen Haarlem und Leiden. Zum zweiten Mal 1842 wegen des Baus der Eisenbahnlinie Haarlem-Den Haag.
Bis 1990 war die Mühle Hauptpumpwerk. Der Polder hat eine Fläche von 190 Hektar und eine Förderhöhe von 0,50 Meter. 2015 stellte sich heraus, dass die Außenrute ersetzt werden musste und die Hauptwelle einen Riss aufwies. Dies führte dazu, dass die Mühle stillgelegt wurde. Im Sommer 2017 wurde mit der Reparatur begonnen. Eine neue Außenrute wurde eingeführt und die Flügelwelle wurde eingeklammert.
Die Lageveense Molen steht nah an der Eisenbahnlinie Haarlem-Leiden, etwa einen Kilometer von einer asphaltierten Straße entfernt. Sie ist nur über einen langen Spaziergang durch den Polder erreichbar. Als die Mühle noch in Betrieb war, galt für den Müller eine andere Regelung. Leo Cozijn, der neben der Hogeveense Molen wohnte (auf der anderen Seite der Leidsevaart) war lange Zeit auch Müller der Lageveense Molen und hatte eine offizielle Erlaubnis der Niederländischen Staatsbahn, die Gleise zu Fuß zu überqueren. Als die Mühle 1990 außer Betrieb genommen wurde, wurde diese Erlaubnis sofort widerrufen!
Diese Tafel wurde mit Unterstützung der Provinz Südholland entwickelt.