Die Mühle entwässerte bis 1956 den Voorofsche Polder oder Grospolder von etwa 65 Hektar mit einer Förderhöhe von 1,60 Meter. Die Grosmolen wurde 1640 erbaut und ersetzte eine Kokerwindmühle, die vermutlich durch einen Sturm zerstört wurde.
Nach 1956, als ein Pumpwerk die Arbeit der Mühle übernahm, geriet sie schnell in Verfall. Nachdem sie 1961 ins Eigentum der Rijnlandse Molenstichting überging, erfolgten einige erhebliche Restaurierungen.
1956 wurde die Mühle außer Betrieb genommen.
Anschließend verschlechterte sich die Mühle zusehends.
Nachdem sie 1961 ins Eigentum der Rijnlandse Molenstichting überging, folgte 1966/67 eine erhebliche Restaurierung.
Der Wasserspiegel in diesem Polder hat sich kontinuierlich gesenkt, was sich auch auf die Mühle ausgewirkt hat.
Zwischen 1906 und 1992 senkte sich der Wasserspiegel um 40 Zentimeter.
Dies hatte zur Folge, dass das Schöpfrad kaum noch Wasser hochpumpen konnte (kaum noch Eintauchtiefe hatte).
Die Provinz stellte fest, dass eine Entwässerung des Polders durch die Mühle nicht mehr möglich ist.
Die einzige Alternative war, einen geschlossenen Kreis zu verlegen, in dem das Wasser einen höheren Wasserspiegel hat.
Und so kam es auch: Seit 1994 wird die Mühle im Kreis betrieben.
Um den Müllern etwas Komfort zu bieten, wurde im Unterbau eine kleine Müllerunterkunft eingerichtet.
Kokerwindmühle
Baujahr 1640
Diese Tafel wurde mit Unterstützung der Provinz Südholland entwickelt.