1634 schlossen sich elf kleine Polder zu einem Polder zusammen – dem Booterhuispolder. Eine Bedingung war, dass die elf bestehenden kleinen Mühlen durch eine große Mühle ersetzt werden. Es wurde eine Kokerwindmühle gebaut.
Das Rijnland genehmigte 1744 den Bau einer neuen steinernen Mühle. Die Kosten zu der Zeit: 4.762 Gulden. Die alte Kokerwindmühle wurde zur Verschrottung verkauft. 1865 wurde die Mühle mit einer gusseisernen Flügelwelle ausgestattet und 1873 und 1874 bekam die Mühle eiserne Ruten.
1958 entschied sich der Wasserverband zum Bau eines elektrischen Pumpwerks. Dieses Pumpwerk wurde 1960 in Betrieb genommen. 1963 ging die Mühle ins Eigentum der Rijnlandse Molenstichting über.
In den Jahren danach (1963, 1964, 1970 und 1996) erfolgten auffällig viele große Restaurationen. Anfang 2000 wurde mit umfangreichen Bauarbeiten begonnen, um die Mühle erhalten zu können. Durch den gesenkten Wasserspiegel des Polders waren die Gründungspfähle unter dem Unterhaus so verschlechtert, dass die Stabilität der Mühle gefährdet war. 2002 fand eine umfangreiche Reparatur am steinernen Unterhaus statt.
Der Booterhuispolder hat eine Fläche von 305 Hektar und eine Förderhöhe von 1,45 Meter. Die Mühle dient als Hilfspumpwerk bei extremer Überlastung oder beim Ausfall des elektrischen Pumpwerks.
Diese Tafel wurde mit Unterstützung der Provinz Südholland entwickelt.