Diese Mühle entwässert den Polder Achthoven mit einer Fläche von über 415 Hektar und wurde deshalb nach ihm benannt. Die Mühle hat eine Förderhöhe von 1,30 Meter. Die Mühlen des Achthovensepolders wurden im Laufe der Jahrhunderte viermal durch Brände zerstört. Der letzte Brand fand 1893 statt. Schon bald danach, im Februar 1894, wurde die neue Mühle fertiggestellt.
1959 wurde ein Riss in der Flügelwelle entdeckt. Die Flügelwelle wurde durch ein Exemplar aus der Mühle des Groninger Polders Scheemderzwaag, die in jenem Jahr abgerissen worden war, ersetzt.
1964 wich das eiserne Schöpfrad einer stählernen Förderschnecke, die außerhalb der Mühle aufgestellt wurde. Dadurch konnte der Schöpfradgraben weiterhin genutzt werden.
Die Förderschnecke konnte durch Wind oder einen Dieselmotor angetrieben werden.
Der Dieselmotor ist nicht mehr vorhanden, weil an anderer Stelle ein Pumpwerk für diesen Polder gebaut wurde. Die eisernen Räder und Ketten des Pumpwerks sind noch vorhanden.
1987 ging die Mühle ins Eigentum der Rijnlandse Molenstichting über.
Im Herbst 2002 fand eine gründliche Reparatur statt, inklusive neuer Ruten. Auffällig an der Konstruktion ist, dass zwei Hauptbalken des Oberbaus wahrscheinlich um 1930 mit Stahlprofilen verstärkt wurden.
Diese Tafel wurde mit Unterstützung der Provinz Südholland entwickelt.